Infos für Unternehmen und BürgerInnen – Corona-Virus

14. März 2020

Übersicht für alle BürgerInnen und Unternehmen in Neu-Anspach

Vorab: Die FDP Neu-Anspach hat alle Veranstaltungen vorerst bis zum 30.04.2020 abgesagt!

Aktuell erhalten alle BürgerInnen und Unternehmen sehr viele Informationen zum Corona-Virus. Hiermit erhalten Sie ein Übersicht über die wichtigsten Quellen, da natürlich auch viele unseriöse Informationen gestreut werden.

Fakt ist, dass sich die Infektionskrankheit Covid 19 auch im Hochtaunuskreis ausbreitet. Nachfolgend erhalten Sie Informationen bzw. wertvolle Links (ohne Anrecht auf Vollständigkeit):

1. Die Stadt Neu-Anspach hat folgende Infoseite eingerichtet:

Infoseite Stadt Neu-Anspach

2. Unterstützung vor den wirtschaftlichen Folgen des Covid 19 Virus

Update: 25.03.2020 der Landesregierung über die Soforthilfen —> INFOS!

 

Übersicht der IHK Frankfurt zu den Förderinstrumente / Finanzhilfen infolge des Coronavirus
Übersicht der WI-Bank zur Hilfe von Unternehmen
Übersicht der Bundesanstalt für Arbeit zur Beantragung von Kurzarbeitergeld
Übersicht des Finanzamtes Bad Homburg zum Antrag auf Herabsetzung der Steuervorauszahlung

3. Aktuelle Informationen zum Covid 19 Virus

Leider verbreiten sich in den Sozialen Medien Gerüchte und Halbwahrheiten. Wir haben eine Reihen von Links zur sachlichen Information über die Aktuelle Situation zusammengetragen:

Robert Koch Institut
Werktägliche Pressekonferenzen des Robert-Koch-Instituts
Werktäglicher Podcast des Charité-Virologiechef Christian Drosten 
Bundesgesundheitsministerium
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzGA)
Gesundheitsamt Hochtaunuskreis

4. Aktuelle Daten zur Ausbreitung des Covid 19 Virus

Dashboard des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) an der John Hopkins University, New York zur weltweiten Ausbreitung (Datenbasis WHO)
Dashboard der Universität Aachen zur Covid 10 Ausbreitung in Deutschland, in den Bundesländern und in den Landkreisen (Datenbasis Robert Koch Institut)

5. Pandemieplan

Die Bundesregierung und die Experten vom Robert-Koch-Institut gehen davon aus, dass sich auch in in Deutschland immer mehr Menschen mit dem Virus infizieren und ein Teil von ihnen ernsthaft erkranken wird. Unternehmen in Neu-Anspach sollten spätestens jetzt einen Notfallplan erstellen, um ausreichend vorbereitet zu sein. Auch Betriebe, die bereits einen Pandemieplan haben, sollten diesen aktualisieren.

Wie sich Betriebe vor, während und nach einer Pandemie verhalten sollten, ist im „Handbuch für betriebliche Pandemieplanung“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengefasst. In diesem Handbuch werden auch entsprechende Checklisten zur Verfügung gestellt, die entsprechend genutzt werden können. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie aufgelistet:

Hygienisches Verhalten am Arbeitsplatz: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter sensibilisieren und auf hygienisches Verhalten hinweisen. Ebenso sollten Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Arzneien rechtzeitig beschafft werden.
Informationen des Gesundheitsschutzes beachten: Neben der Beschaffung von Medizin- und Hygieneartikeln, sollten Betriebe stets aktuelle Hinweise zum Gesundheitsschutz beachten. Alle wichtigen Informationen sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), und beim Auswärtigen Amt zu finden.
Beschäftigte über Pandemieplan in Kenntnis setzen: Alle Mitarbeiter sollten über vorbeugende Maßnahmen informiert sein, damit auch im Ernstfall das Kerngeschäft weiter laufen kann.
Kernfunktionen, Ansprechpartner und Personaleinsatz festlegen:Unternehmen sollten neben Bereichen, deren Funktion auch im Krisenfall nicht eingestellt werden können, auch Ansprechpartner für den Krisenfall benennen. Auch die Vorsorge für Mitarbeiter im Ausland sollte sicher gestellt werden.
Betriebliche und personelle Planung: Nachdem die zentralen Funktionen des Betriebs festgelegt sind, sollte geklärt werden, welche Mitarbeiter wichtige Aufgaben übernehmen können. Falls viele Beschäftigte gleichzeitig ausfallen, muss der Betrieb auch weiterhin gesichert werden. Daneben sollten Betriebe in Absprache mit Kunden und Lieferanten die Versorgung festlegen.

6. Unterstützung bei der schnellen Umsetzung von Home-office Angeboten

Die schnelle Umsetzung von Homeoffice Lösungen stellt Betriebe, die noch nicht oder nicht in größerem Umfang mit Mitarbeiten in verteilten Home-office gearbeitet haben vor umfangreiche organisatorische Probleme.

Ein Problem ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen den einzelnen Mitarbeitern. Hierbei gibt eines eine Reihe von kostenlosen Konferenzsystemen, die schnell und unkompliziert eingeführt werden können. Eine Übersicht und Bewertung von möglichen kostenlosten Software Anwendungen finden Sie unter anderem in dieser Übersicht. Unserer Erfahrung ist neben der Möglichkeit zu Telefonieren und zu Chatten, insbesondere die Möglichkeit den Bildschirm zu teilen und Zugriff auf den eigenen Bildschirm zu geben sehr wichtige Funktionen, die das tägliche Leben leichter machen.

Diese Seite versucht die wichtigsten Links zusammenzufassen. Wir können aber weder die Vollständigkeit aller Links noch die inhaltliche Richtigkeit und Aktualität der Seiten garantieren, auf die wir verweisen. Dieses Darstellung dient lediglich der Information und stellt weder Rechts- noch Steuerberatung dar. Es gelten darüber hinaus die Hinweise in unserem Impressum. Sollten Sie interessante und wichtige Links für Unternehmen haben, würden wir uns über einen Hinweis freuen.

Diese Übersicht wurde erstellt von unseren liberalen Freunden aus Kronberg. 14.03.2020

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